Was, wenn die Saison nur vier Monate dauert? – Blumen Schupp Gartencenter

5. Mai 2022 – Was, wenn die Saison nur vier Monate dauert? – Blumen Schupp Gartencenter

Dann muss man sich etwas einfallen lassen, erfuhren wir bei unserem Besuch bei Blumen  Schupp. Doch bevor Herr Brockner, der Geschäftsführer des Gartencenters, über dieses Thema sprach, führte er uns nach einem leckeren Aperitif durch die wohl bestückten Gewächshäuser.

Ein vielfältiges Sortiment an Zimmerpflanzen begrüßt den Kunden in der ersten Halle. In den beiden anschließenden Gewächshäusern lockt ein Farbenmeer, soweit das Auge reicht. Blühpflanzen verführen jeden Balkon- oder Gartenbesitzer, sein eigenes Sommerparadies zu gestalten oder auch der Terrasse ein mediterranes Urlaubsfeeling zu verleihen. Damit diese Pflanzen gut durch den Winter kommen, bietet Blumen Schupp ihnen in der letzten Halle Quartier.

Wer eigene Kräuter, Salate oder Gemüse ziehen möchte, findet Setzlinge aus Bioanbau, meist von einheimischen Erzeugern wie z.B. von der Insel Reichenau. Im Außenbereich warten Obstbäume, Sträucher, Stauden und Teichpflanzen auf Kunden.  Alles ist gut gepflegt. Nur 2% der Pflanzen muss entsorgt werden. Auf diese Zahl ist Herr Brockner besonders stolz, denn sie liegt weit unter dem üblichen Schnitt.

Natürlich braucht jeder Gärtner oder Pflanzenliebhaber Erde, Dünger, Übertöpfe, Gartengeräte, Beratung und Pflegetipps. Mit all dem wird der Kunde ebenfalls versorgt. Darüber hinaus  sorgt Blumen Schupp in mehr als 1000 Blumenkästen der Gastronomie für eine farbenfrohe und stimmige Gestaltung und übernimmt auch die Bepflanzung  auf Friedhöfen.

Für Kunden außerhalb der Saison gibt es stets wechselnde jahreszeitlich angepasste Angebote an Dekoartikeln, gebundenen Sträußen, Vogelfutter, Büchern und vieles mehr.

Die bunte Palette an Marketingmaßnahmen, die vom Verband zur Verfügung gestellt werden, stellte Herr Her Brockner nach einem kleinen Imbiss vor. Sie sorgen für Kundenbindung und dafür, dass der Besuch des Gartencenters nicht nur in der Saison April bis Juli lockend ist.

Für alle, die Marketingideen brauchen, hier die Liste:
Flyer, Fahnen, Plakate, digitale Beilage, Beilage in Tageszeitung, Kundenzeitschrift Grüne Liebe, Kinderprogramm, Kalender, Heft Grünschnabel für Kinder, Give away, Social Media, Newsletter, Kundenkarte, Homepage, Onlineshop.

Damit wir uns an diesen informativen und unterhaltsamen Abend erinnern, gab‘s zum Abschied für jeden ein Blumentöpfchen mit duftender Nelke.

Text: Ursula Krämer & Gaby Rottmaier
Fotos: Marion Vischer

Betriebscatering … von Hand mit Herz!

29. März 2022 – Betriebscatering … von Hand mit Herz!

Im September 2019 hat Carthago Reisemobilbau Gmbh in Aulendorf mit dem Betreiber „gastromenü“ den Meilenstein für ein modernes Betriebsrestaurant gesetzt. Seitdem dominiert eine ausgewogene und frische Ernährung den Speiseplan. gastromenü gehört zu den großen regionalen Cateringunternehmen und sorgt bei Carthago für eine ganzheitliche, ehrliche Küche mit leckeren und abwechslungsreichen Gerichten.

Schon beim Betreten des neuen Betriebsrestaurants wird klar: Es lädt mit einem hochwertigen Speiseangebot, ansprechendem Design sowie Sitzmöglichkeiten innen und außen jeden Tag aufs Neue zum angenehmen Verweilen und Genießen ein. Die Gerichte werden vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Ob asiatische Spezialitäten aus dem Wok, hausgemachte Pasta, ofenfrische Pizza oder individuelle Salatvariationen von der Tossed Salad Bar – hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Möglich macht dies die hauseigene Manufaktur im Ulmer Donautal. Hier produzieren Köche, Metzger, Bäcker, Patissiers und viele weitere fleißige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen täglich frische Menükomponenten in handwerklicher Tradition. Einen hohen Stellenwert nehmen dabei Nachhaltigkeit und Regionalität ein. Daher werden die Rohstoffe, wo immer möglich, über regionale Lieferanten bezogen. Das Wissen, woher die Lebensmittel stammen, die auf den Tellern landen und die hohe Transparenz bei den Herstellungsprozessen zählen zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen.

Das familiengeführte mittelständische Unternehmen mit Sitz in Ulm ist dabei stets bestrebt, verantwortungsvoll gegenüber Gesellschaft und Umwelt zu handeln und die Region zu stärken. In Ihrer Präsentation berichten die Oecotrophologin Miriam Eckert und Junior Chef Marc Eifert über die verschiedenen Geschäftsbereiche und das Marketingkonzept.

Zum Abschluss des Abends verwöhnte uns der Küchenchef mit einer leckeren Kostprobe in drei Gängen.

Text: Ursula Krämer & Gaby Rottmaier
Fotos: Gaby Rottmaier

Powersamstag 4.0

13. März 2022 – Powersamstag 4.0

Und wieder einmal trifft unser Motto „Wo Wissen auf Freunde trifft“ ins Schwarze. Heute wichtiger denn je eine gute Vernetzung und fortwährende Erweiterung digitalen Knowhows.

Mit der Zeit und im Trend stand das Thema „Die digitale Transformation meistern“ im Focus unseres Interesses.

Ein erfolgreicher Power Samstag mit exzellenten Vorträgen, vielen praxisnahen Tipps und Tricks, sowie angeregtem unterhaltsamen Networking wurde zu einer in sich übergreifenden runden Sache und Bereicherung für alle Teilnehmer.

Der erste Referent Stefan Lanz konnte uns mit seinem spannenden praxisnahen Vortrag mit vielen Tricks und Tipps für eine digitale Weiterentwicklung im eigenen Unternehmen auf eine Reise digitaler Transformation mitnehmen.

Angefangen mit der Einordnung des eigenen Unternehmens in die heutige Zeit, zu Herausforderungen und Veränderungen der Kundenstrukturen und Gewohnheiten.

Ein digitaler Kunde beispielsweise ist vernetzter, informierter und hat schnell und einfach  Preistransparenz, um nur einen Punkt zu nennen. Hier gilt es darauf entsprechend zu reagieren und nicht zuletzt, wie Stefan Lanz rät, die Umsetzung digitaler Prozesse zielbasiert zu formulieren und umzusetzen.

Vollgepackt mit wertvollem Wissen wurden wir in den gemütlichen Pausen mit einladendem Blick auf den Bodensee auch kulinarisch verwöhnt. Unser langjähriges Vorstandsmitglied der Marketing Community, Gaby Rottmaier, sorgte für die tolle Organisation der Veranstaltung und die Zehrer-Gastronomie für das leibliche Wohl. Lieben Dank dafür, nur so konnten tiefgreifende Gespräche mit Interessierten und Entscheidern regionaler Unternehmen wie von selbst entstehen.

Auf angeregte Gespräche folgte immer wieder weiteres Wissen. Als nächstes holte uns der Referent Dr. Thomas Pieper mit wertvollen Einblicken in den Bereich der Reduktion der Lebensmittelverschwendung ab.

Hier konnten die Teilnehmer Ideen und Lösungen eines vernetzten Systems, durch appbasierte Koordination, regionaler Erzeuger und Abnehmer zur schnellen Wiederverwertung und Rettung wertvoller Lebensmittel kennenlernen. Ein toller Ansatzpunkt hier ist die schnelle Verwertung beispielsweise von Obst & Gemüse zu Saft oder andere Haltbarmachungsmethoden. Regional und zeitnah kann dies durch eine „Verwertungsbox“ realisiert werden. Sehr innovativ und unterstützenswert.

Nach ausgiebiger Pause und erneuter Kommunikation und Austausch wurde der letzte Vortrag an diesem tollen Power Samstag mit einem sehr Praxis- und Social Media nahen Vortrag in Sachen Influencer Marketing im Bereich KFZ-Mechanik von Christian Cloppenburg erfolgreich abgerundet.

Mitgenommen werden konnte hier das Aufbauen eigener Social Media Präsenz. Tipps rund um Content, Story Telling, Darstellung und Zielgruppen brachten den begeisterten Teilnehmer neue Ideen und Ansätze. Hier wurde handwerkliche Praxis anschaulich zu digitaler Präsenz und Sichtbarkeit dargestellt. Auch hier konnte jeder etwas für sich mitnehmen.

Final bildete ein, durch Nico Wolf – unseren Experten in Sachen Internet und Filmdarstellungen im Netz – moderiertes Match mit Fragen und Antworten der Experten und Teilnehmer weitere frische Gedanken und angeregte Diskussionen in unsere Mitte und in unsere Köpfe. Es hat richtig Spaß gemacht.

Mit tollem Introducement, hat uns unser Geschäftsführer, Ralph Hartmann, durch den Nachmittag begleitet, gelenkt und zum Schmunzeln gebracht. Auch Danke dafür.

Wir freuen uns immer auf angeregten Austausch und zahlreiche Teilnahme Interessierter.

 

Das Dokument, dass von Herr Dr. Pieper noch hervorgehoben wurde kann hier angesehen werden.

Wer das Event oder einen Vortrag davon nochmal ansehen will, kann das gerne hier tun: https://youtu.be/HnNoNq5lORsLivestream

 

Text: Anja Wallenfels
Fotos: Ralf Hartmann & Gaby Rottmaier

Vortrag: Digitales Tracking mit Mathias Hackenbracht und Tim Gnannt

Digitales Tracking mit onReach

17. Februar 2022 – Wer sind meine Kunden, wo sind meine Kunden? Wer online verkaufen möchte und seine Zielgruppe nicht kennt, verbrennt viel Geld in Werbeanzeigen.

Im Tracking wird das Klickverhalten von Internetusern ausgewertet, es liefert so wertvolle Daten für eine passgenaue Werbung. Wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist, das erläuterten Tim Gnannt und Mathias Hackenbracht, Gründer von „on reach – Performance Marketing Agentur“, anschaulich und detailliert in einer hybriden Veranstaltung: Matthias Hackenbracht referierte vor einer großen Anzahl an Mitgliedern, die den  Weg ins GZH gefunden hatten, Tim Gnannt war aus Berlin zugeschaltet, da es ihm aufgrund der stürmischen Wetterlage nicht möglich war, an den See zu reisen. So machte der Abend dem Jahresmotto der Community „Digital, sicher und kreativ in die Zukunft“ alle Ehre.

Doch zurück zum Tracking. Wenn ein Interessent neun Kontaktpunkte braucht, bevor er kauft, ist es wichtig zu wissen, wo er sich wie lange z.B. auf einer Website aufgehalten hat. Wie kam er auf die Seite, welche Unterseiten hat er angeklickt, was hat er sich angeschaut, wie lange hat er verweilt und wann ist er wieder „abgesprungen“?

Die erhobenen Daten können vielfältig analysiert werden und in einen Verbesserungsprozess einfließen. Bleibt z.B. ein Besucher unter einer Minute auf einer Seite, ist Handlungsbedarf.

Man sollte nie nur eine Anzeige schalten, sondern besser 20 – 30, um herauszufinden, welche am besten „performen“.  Mal mit einem anderen Bild, einem anderen Text, einer anderen Farbkombination. Der finanzielle Einsatz ist anfangs gering, denn schlechte Anzeigen können gleich wieder deaktiviert werden. Mit den besten geht man den Start.

Welche relevanten Faktoren liegen dem Tracking zugrunde?

  • Saubere technische Umsetzung
  • Von welcher Quelle stammen die Daten? (Kanal, Seite, Anzeige)
  • Wie hoch ist die Absprungrate CTR (Die Anzahl der Klicks auf eine Anzeige geteilt durch die Anzahl der Impressionen)
  • Wie lange bleiben Besucher auf einer Seite?
  • CPA ROI =
    Der durchschnittliche Betrag, der für eine über die Anzeige generierte Conversion bezahlt wird. Um den durchschnittlichen CPA (Cost-per-Action) zu berechnen, werden die Gesamtkosten der Conversions durch die Gesamtzahl der Conversions geteilt.
  • A-B-Testing
  • Kampagnen

Die der Auswertung der zugrundeliegenden Daten wurden und werden heute noch meist mit Google Analytics erhoben. Doch da diese in den USA gespeichert werden, ist diese Vorgehensweise nicht DSGVO-konform.

Österreich und Frankreich haben Google Analytics bereits verboten, Deutschland wird nachziehen. Ein serverseitiges Tracking, also Datenspeicherung in Europa, ist möglich, im Gegensatz zu Google Analytics aber nicht kostenlos. Es gibt bereits erste Anbieter.

Text: Ursula Kraemer
Fotos: Ralf Hartmann & Nico Wolf

Cyberkriminalität: Der unsichtbare Feind

11. Januar 2022 – Stell dir vor, du fährst morgens deinen Computer hoch und statt des gewohnten Startbilds flackerte dir nur ein blauer Bildschirm entgegen mit der Ankündigung:  „Wir haben Ihre Daten. Wenn Sie das geforderte Lösegeld nicht bezahlen, werden wir sie veröffentlichen.“

Wie das passieren kann und was wir tun sollten, um nicht Opfer einer derartigen Betrügerei zu werden, darüber klärte Tizian Kohler in seinem spannenden Vortrag auf. Er gehört zur Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen, Fachbereich Cyberkriminalität.

Die Zahlen sind steigend, der Schaden, den diese Angriffe in den Unternehmen anrichten, enorm. Nach einer Statistik sind belaufen sie sich auf rund 100 Milliarden jährlich. Ganz gleich, ob ein PC „nur“ gekapert wird, um Mails zu versenden, ob Kundendaten gestohlen werden oder ob, wie oben beschrieben, alle Daten mit einer Software verschlüsselt werden, die erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder frei gegeben werden.

Ein Großteil der Täter kommt aus Osteuropa, aus China und Russland, das bedeutet, dass sie meist nicht belangt werden können, auch wenn man sie nach aufwendiger Recherche doch ausfindig macht.

Das Autohaus AMF Müller in Friedrichshafen war im letzten Jahr von einem solchen Angriff betroffen. Die Geschäftsführerin Dr. Hannah-Vera Müller schilderte anschaulich und mit großer Offenheit die aufregenden Wochen zwischen der Entdeckung des Cyberangriffs und dem Tag, als endlich der Geschäftsbetrieb nach Zahlung der geforderten Summe wieder normal laufen konnte.

Wie kann man sich und seine Firma schützen?

  • Bei einer Mail die URL kritisch prüfen (Betrugsmails sehen den echten täuschend ähnlich)
  • Keine Links in Mails anklicken
  • Virenschutz
  • Firewall
  • Spamfilter
  • Persönliche Daten nie an Firmen ausgeben
  • 2-Fakten-Authentizifierung nutzen
  • Schwierige Passwörter nutzen und immer mal wieder verändern
  • Passwortsafe nutzen
  • Bei finanziellen Transaktionen immer mehrere Mitarbeiter einbinden
  • Täter geben sich gerne als CEO aus – zurückfragen, wenn ein Verdacht besteht oder Termindruck gemacht wird
  • Daten auf mehrere Systeme übertragen

Im Schadensfall gleich die Spezialisten der Abteilung Cyberkriminalität hinzuziehen, die nicht nur helfen, den Schaden zu begrenzen, sondern auch mit den Tätern verhandeln.

Sigrid Blenke ist Kriminalhauptkommissarin Bereich Prävention, Polizeipräsidium Ravensburg. Sie informierte im Vorfeld des Vortrags über die Aufgaben, mit denen sich ihre Abteilung vorrangig beschäftigt und für die sie Ansprechpartner ist: Gewalt am Arbeitsplatz und Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum wie Arbeitsplatz, Heimweg, Tiefgarage.

Text: Ursula Kraemer
Fotos: Susi Donner

Purpur, blau, orange oder doch türkis? „Werte erheben und erleben“

20. Oktober 2021 – Purpur, blau, orange oder doch türkis? Rainer Krumm bot seinem Publikum keine Farb- und Stilberatung, vielmehr gab er einen kurzweiligen Einblick in das Modell „9 Levels of Value Systems“. Die neun farblich unterschiedlichen Stufen (Levels) des Modells verdeutlichen das Wertesystem einer Person, eines Team oder einer Organisation. Werte beeinflussen das Denken, das Verhalten, die Kommunikation und die Zielrichtung. Sie beeinflussen die Führung, die Marketingstrategie und die Unternehmenskultur. Werte sind nichts Statisches. Je nachdem, in welchem Umfeld eine Person steht, können durchaus andere Schwerpunkte sichtbar werden. Ein Familienvater mag im Job ein Kämpfer (rot) sein, als Taucher (blau) sich akkurat an Vorgaben und Regeln halten und in seinem Verein (grün) als Teamplayer auftreten. Eine sich spiralförmig nach oben drehende Stufenleiter zeigt auf, welche Entwicklungsmöglichkeiten und (-notwendigkeiten) es gibt, und verdeutlicht gleichzeitig, dass keine Stufe übersprungen werden kann. So ist das Modell nicht nur in der Persönlichkeitsentfaltung, sondern auch und vor allem in der Evolution von Unternehmen und Organisationen im Einsatz.

Humorvoll und  anschaulich, da gespickt mit Beispielen, zog Rainer Krumm die Zuhörer in seinen Bann. Welche Personen tragen prestigeträchtig eine Rolex oder fahren Porsche? In welchen Unternehmen spielen Vorgaben, Daten und Gesetze eine große Rolle? Welcher Farbe ist eine Partei zuzuordnen? Wie sieht die Organisationsstruktur einer Firma aus, die gelb geprägt ist? Warum sind familiengeführte Unternehmen Purpur? Wie müssen orange Kunden angesprochen werden?

Mit Plakaten von Bierwerbung war das Publikum am Ende des Vortrags in der Lage, diese letzte Frage selbst zu beantworten.

Nach einer Fragerunde blieb noch genug Zeit für persönlichen Austausch, was nach all den Einschränkungen der letzten Monate sehr geschätzt wurde.

Text: Ursula Kraemer
Fotos: Susi Donner

Ein weiterer gelungener Workshop: Werbetexte beurteilen und optimieren

05. Oktober 2021 – Gut oder schlecht? Anziehend oder langweilig? Jedes Mal, wenn Jutta Metzler von bessere-texte.de Beispiele aus der Werbung oder von Websites vorstellte, wollte sie unsere Meinung wissen. Waren die Texte in Bandwurmsätzen geschrieben, in denen es dazuhin noch von Substantiven nur so wimmelte, fiel die Entscheidung leicht. Doch erst mit ihren Hinweisen, was einen guten Text ausmacht, gelang uns es auch bei den auf den ersten Blick akzeptablen Zitaten.

Worauf also kommt es an? Jutta Metzler stellte uns die Persona-Methode vor, nach der sie selbst arbeitet und unterrichtet.

  • Ein Text sollte immer aus der Kundensicht geschrieben werden
  • Er spricht die Bedürfnisse des Kunden an
  • Er geht auf seine Gedanken und Gefühle ein
  • Er greift die Ängste und Bedenken auf, die sich auf das Thema, dem Produkt beziehen

Wer sich an die Grundregeln hält, ist auf jeden Fall auf dem Weg zu einem guten Text.

Was ist noch zu beachten?

  • Kurze Sätze
  • Verben statt Substantive
  • Die Sprache des Kunden, nicht die des Unternehmens
  • Gliederung in Absätzen zum flüssigeren Lesen
  • Statt einer Textbeschreibung lieber eine Grafik oder ein Bild
  • Aufzählungen statt langer Texte
  • Gliedern nach der AIDA-Methode
  • A Attraction
  • I Interest
  • D Desire
  • A (Call to) Action

Wer diesen letzten Punkt, den „Call to Action“ vergisst, verschenkt eine große Chance.

Deshalb möchte hier nach der Vorstellung des Workshops euch Mitgliedern zurufen: Kommt in Zukunft wieder zahlreich zu unseren Präsenz-Veranstaltungen, es lohnt sich.

Text: Ursula Kraemer

HÄUSER MIT HERZ – das gelungene Resultat bei Lebensart am Bodensee

16. September 2021 – Wer zur Septemberveranstaltung kam und erwartete, mehr über ein Maklerbüro zu erfahren, das im üblichen Stil geführt wird, wurde angenehm überrascht. Ulrike Grundt folgt einer besonderen Vision: Sie will nicht einfach nur Räume bauen und vermarkten, sondern Wohlfühlorte schaffen. Als gelernte Baubiologin weiß sie, welche Faktoren dabei berücksichtigt werden müssen und wie dies umgesetzt werden kann. Zum Wohlfühlen zählen nicht nur Licht, Luft und das Umfeld, sondern auch, dass Lärm eingedämmt und auf Materialien mit schädlichen Ausdünstungen verzichtet wird. Besonderes Augenmerk legt die Unternehmerin auf soziale Begegnungsräume, Räume, in denen Menschen drinnen oder draußen ungezwungen miteinander in Kontakt gehen können.

Zusammen mit einem Netz von Experten und Handwerkern, die sich ebenfalls diesem Konzept verschrieben haben, renoviert und restauriert sie im Bodenseeraum alte Gebäude, erstellt aber auch neue. Die zweite Besonderheit von „Lebensart“ ist, dass das Finanzierungskonzept von vorneherein feststeht. Dies bietet allen Beteiligten große Sicherheit und lässt Ulrike Grundt als Unternehmerin ruhig schlafen. Da sie auf eine hohe Gewinnspanne verzichtet, bleiben Häuser und Wohnungen für Käufer und Mieter erschwinglich. Ein Aspekt, der gerade in unserer Region mit den hohen Immobilienpreisen besonders attraktiv ist.

Ein neues Projekt ist im Entstehen und hat schon erste Interessenten angezogen: Für Senioren, die gerne im eigenen – zu groß gewordenen – Haus wohnen bleiben möchten, entwirft Lebensart Konzepte des Co-Living: gemeinschaftlich mit anderen und doch selbstbestimmt leben.

Die folgende angeregte Diskussion und ein Buffet, das Augen- und Gaumenfreude gleichermaßen war, rundeten diesen besonderen Abend ab.

Text: Ursula Kraemer

Sommerfest 2021 in der Marketing Community

20. Juli 2021 – Obwohl das Sommerfest coronabedingt nicht so stattfinden konnte wie geplant, fand der Vorstand,
flexibel wie er nun einmal ist, eine wunderbare Alternative und lud zum Treffen im Rädle „Zum Winzer“  in Nonnenhorn ein.
Das Rädle gehört zum Weingut Hornstein, die beste Gelegenheit, dessen Weine zu probieren.

Endlich also gab es nach langer Pause wieder einmal Gelegenheit zum geselligen Beisammensein und zu persönlichen Gesprächen.
Wir trafen auf alte Freunde und entdeckten neue Gesichter. Unter dem langgezogenen Dach des Rädle saßen wir gut geschützt,
dieses Jahr vor der Sonne. (Letztes Jahr brauchten wir das Dach gegen Regengüsse.)

Die MarketingCommunity verwöhnte die Mitglieder mit Speis und Trank. Es gab Flammkuchen als Entrée und anschließend
Essen nach Wahl. Das Dessert, einen leckeren Apfelstrudel mit Eis und Sahne, ließ sich niemand entgehen.

Das Highlight folgte für diejenigen, die mit dem Zug angereist kamen: Sie wurden in einer bequemen Limousine mit
Chauffeur nach Haus gebracht, mit einem emissionsfreien Fahrzeug der Oberklasse.

Text: Ursula Kraemer